Endlich ein Aufzug im Sportheim Ursulapoppenricht

Von Nicole Koller

Es begann alles vor über 17 Jahren mit der Gründung des Fördervereins „Kommunikationszentrum“. Und am Ende sorgte der Brief einer Achtjährigen für einen fulminanten Endspurt bei der Abnahme und endgültigen Freigabe des Personenaufzuges.

Eine örtliche Gruppe rund um den damaligen Gemeinderat Kurt Gärtner begann zu planen, sammelte Geld, suchte Unterstützung in der örtlichen Politik und gab nie auf, dieses Vorhaben zu verwirklichen.

Vor einigen Wochen wandte sich dann Emma Schmidbauer mit einem Brief an den Bürgermeister, in dem sie ihn darum bat, dafür zu sorgen, dass der mittlerweile eingebaute Aufzug noch vom TÜV abgenommen wird, weil sie ihre Erstkommunion im Sportheim Ursulapoppenricht feiern wird. Da sie selbst und einige ihrer Gäste auf den Rollstuhl angewiesen sind, ist ein funktionierender Aufzug natürlich ein äußerst wichtiges Detail an so einem besonderen Fest.

Bürgermeister Bernhard Lindner freute sich über den Brief, schrieb Emma zurück und versprach, sein Bestes zu geben, dass der Zeitplan eingehalten wird und wünschte noch eine schöne Erstkommunion. Und es hat wohl funktioniert – der Aufzug war bereit – tiptop eingebaut, getestet, abgenommen, die letzten Feinheiten erledigt und wartete auf die ersten Gäste, die sich sehr darüber freuten. (siehe Foto)

Sportheim Aufzug 2